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  • Seit einigen Jahren rückt allerdings ein Thema ganz
    besonders ins Blickfeld: Die psychische Belastung
    am Arbeitsplatz. Wie wirkt sich die Gestaltung des
    Arbeitsplatzes kurz-, mittel- und auch langfristig auf
    die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
    aus?
    In vielen Unternehmen wird dieser Teilbereich des
    Arbeitsschutzes erst nach und nach zum Thema. Es
    gibt noch immer viele Unklarheiten über Untersuchungsmethoden,
    Begrifflichkeiten und das generelle
    Vorgehen im eigenen Unternehmen. Die Ursachen
    für diesen Umstand sind auch darin begründet,
    dass hier oftmals nicht mit Grenzwerten, vorformulierten
    Lösungen und Checklisten gearbeitet werden
    kann. Gefordert sind vielmehr flexible Prozesse und
    kontinuierliche Anpassungen im Betrieb, mit dem
    Ziel, gesundheitsförderliche
    Arbeitsbedingungen für
    die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schaffen.
    Gut gestaltet, betriebsspezifisch umgesetzt und in
    der Wirksamkeit kontrolliert, unterstützt die Gefährdungsbeurteilung
    Sie langfristig dabei, den permanenten
    Veränderungen der Arbeitswelt angemessen
    zu begegnen und kontinuierliche Verbesserungsprozesse
    anzustoßen. So können Sie als Mehrwert
    neben der Umsetzung der gesetzlich vorgeschriebenen
    Gefährdungsbeurteilung durch eine optimal
    gestaltete Arbeitssituation das Wohl Ihrer Mitarbeiterinnen
    und Mitarbeiter fördern. Die Gefährdungsbeurteilung
    hilft Ihnen, Fehlbeanspruchungen möglichst
    zu vermeiden und die Arbeitsbedingungen zu
    verbessern.
    Im Idealfall fördern Sie bei Ihren Mitarbeiterinnen
    und Mitarbeitern:
    • Zufriedenheit,
    • Motivation,
    • Leistungsfähigkeit,
    • Arbeitsqualität und
    • Gesundheit.
    Diese Broschüre soll Ihnen als Unternehmensleitung
    helfen, im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung
    auch die psychische Belastung Ihrer Beschäftigten
    zu ermitteln und zu bewerten sowie Wege aufzeigen,
    wie geeignete Gestaltungsmaßnahmen geplant und
    umgesetzt werden können.
  • Innerhalb von Qualitätsmanagement-Systemen wird von fast allen Normen eine Lieferantenqualifizierung gefordert.

    Innerhalb der Lieferantenqualifizierung sollten die wichtigsten Punkte vom Lieferanten abgefragt werden. Diese Vorlage hilft Ihnen dabei die entsprechenden Punkte strukturiert zu erfragen um der Normforderung nach einer Lieferantenqualifizierung gerecht zu werden.

    Beachten Sie bei der Lieferantenqualifizierung, dass Sie ggf. weitere Folgemaßnahmen definieren müssen wenn ein Lieferant einen wichtigen Punkt mit "nein" beantwortet. Weitere Informationen hierzu finden Sie auch im Forum oder im Blog.
  • Der Kampf um Lebensgrundlagen, um natürliche Ressourcen wie Land, Wasser und Holz hat in vielen Länder der Erde bereits begonnen. Im Zentrum eskalierter Konflikte steht aber auch wirtschaftliches Produktionsmaterial– insbesondere Rohstoffe wie Erdöl oder Edelmetalle

    Die Bearbeitung dieser Konflikte findet weltweit zunehmend Beachtung und gilt als ein wesentlicher Baustein in der Friedensförderung.

    Nach dem Abschluss eines gemeinsamen Forschungsprojekts zur Bearbeitung von Ressourcenkonflikten haben das United Nations Department of Political Affairs (UN DPA) und das United Nations Environmental Programme (UNEP) nun einen Leitfaden für Mediatorinnen und Mediatoren vorgelegt, die in diesen Konfliktfeldern tätig sind.

    Der Leitfaden basiert auf Fallstudien erfolgreicher Mediationen in Ressourcenkonflikten, unter anderem in Aceh/Indonesien, Papua-Neuguinea, Ecuador, Peru, Indien, Pakistan, Iran, Afghanistan und Sudan.

    Sieben Kernbotschaften werden darin an Mediatoren und Organisationen formuliert, die auch in der täglichen Mediationsarbeit wertvolle Hinweise geben:

    1. Der Kontext entscheidet

    Unterschiedliche Ressourcen generieren unterschiedliche Konfliktdynamiken. Vor Beginn eines Mediationsverfahrens ist deshalb ein Verständnis der Hauptursachen des Konflikts unerlässlich.

    2. Genaue Kenntnis von Akteuren und ihren Interessen

    Die differenzierten Analyse von Akteuren und Interessen steht am Beginn jeder erfolgreichen Mediation.

    3. Gleichberechtigter Zugang zu Informationen für alle

    Der Schlüssel zur Beilegung von Ressourcenkonflikten ist ein ungehinderter und gleichberechtigter Zugang aller Konfliktparteien zu allen relevanten Informationen.

    4. Bewußte Auswahl der Beteiligten

    Die Auswahl und Einbindung der richtigen Stakeholder ist für den Erfolg eines Mediationsverfahrens entscheidend. Dazu wird ein klares Verständnis notwendig sein, welche möglichen politischen Auswirkungen die Einbindung einiger, sowie der Ausschluss anderer Akteure auf das Verfahren haben.

    5. Stärkung gemeinsamer Interessen und Stärkung von Vertrauen

    Im Rahmen einer Mediation sollte aufgezeigt werden, welche Ressourcen zur Zusammenarbeit über religiöse, ideologische oder politische Grenzen hinweg genutzt werden können.

    6. Anwendung der richtigen Vermittlungstechniken

    Mediatoren sollten in der Zusammenarbeit mit den Konfliktparteien geeignete Techniken zur Konfliktbearbeitung einsetzen. Zur Palette existierender Techniken gehören Gespräche über technische Aspekte des Konflikts oder das gemeinsame Sammeln von Informationen ebenso, wie das gemeinsame Nachdenken über unterschiedliche Lösungsszenarien. Damit können Sackgassen vermieden und Widerstände erfolgreich gelöst werden.

    7. Grundlagen für zukünftige Reformen und nachhaltige Friedenslösungen schaffen

    In Friedensverhandlungen sollten Mediatoren bedenken, dass es häufig nicht erstes Ziel sein muss, Ressourcenkonflikte im Verlauf der Verhandlungen beizulegen. Zielsetzung sollte auch sein, Grundlagen und Möglichkeiten zu schaffen, Ressourcenkonflikte zu einem späteren Zeitpunkt innerhalb eines institutionellen Rahmens zu bearbeiten.

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