Konfliktmanagement – in der Ruhe liegt die Kraft

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  • Haben Sie eine Position, in der Sie mit Konfliktmanagement betraut sind? Oder steigen Sie gerade die Karriereleiter zur Führungskraft hinauf? Dann zählte zu den gewünschten Soft Skills für Ihren Job sicherlich auch Ihre Fähigkeit zum Konfliktmanagement.

    Sie gehört zum Rüstzeug eines Managers, Team- oder Abteilungsleiters. Chefs lernen ebenfalls dazu, wenn es um Mitarbeiterführung und Konfliktmanagement in der Belegschaft geht. Untersuchungen haben ergeben, dass die deutsche Wirtschaft noch effizienter wäre, würden nicht so viele Menschen lustlos ihrer Arbeit nachgehen. Konflikte am Arbeitsplatz nennen Tausende Beschäftigte als Grund für die innere Kündigung. Dabei sind mit Ruhe und guter Schulung sowohl deeskalierendes Konfliktmanagement als auch umsichtige Mitarbeiterführung möglich.

    Konfliktmanagement beginnt im Alltag

    Das Betriebsklima ist störungsanfällig. Bereits kleinere Streitereien unter Kollegen führen zu mieser Stimmung am Arbeitsplatz. Sollte die Chemie zwischen zwei Mitarbeitern offenkundig nicht stimmen, sind Sie aufgerufen, Ihre Fähigkeiten im Konfliktmanagement zu beweisen. Manchmal leidet ein Kollege beispielsweise unter der Unordnung eines anderen, ohne dass dieser davon eine Ahnung hat. Bemerken Sie, dass ein Störenfried ständig Telefonate in übertriebener Lautstärke führt, greifen Sie ein. Bitten Sie ihn zu sich und sagen Sie ihm, Ihnen sei aufgefallen, dass alle seine Telefonate mithören könnten. Es ist dem Betroffenen vermutlich gar nicht bewusst, und er wird zusagen, künftig auf seine Stimme zu achten. So tragen Sie dazu bei, dass die übrigen Mitarbeiter nicht mehr gestört werden und sich die Atmosphäre entspannt.

    Brechen Sie Konflikten die Spitze ab
    Manche Kollegen kommen nicht miteinander aus, und als Vorgesetzter wird Ihnen das Konfliktmanagement nicht bei jeder Person gleich leicht fallen. Es gibt in jeder Belegschaft Nervensägen und „Opfer“, die sich ständig benachteiligt fühlen. Missgunst und Konkurrenzverhalten sind ebenfalls stark verbreitet. Auf diesem Nährboden entwickeln sich Konflikte. Auseinandersetzungen werden jedoch oft nur unterschwellig ausgetragen und eskalieren urplötzlich, wenn der berühmte Tropfen das Fass zum Überlaufen bringt. Sie benötigen eine gute Beobachtungsgabe und ein offenes Ohr für scheinbare Randbemerkungen. Trauen Sie lieber Ihrem gesunden Menschenverstand statt Personalakten, in denen Beschäftigte häufig kategorisiert werden. Je besser Sie die Personen kennen, die Ihnen zuarbeiten, desto transparenter fällt Ihre Mitarbeiterführung und Ihr Konfliktmanagement aus. Bleiben Sie gelassen und vor allem fair, lassen Sie sich nach außen keine Parteilichkeit anmerken – dann greifen Sie wirkungsvoll ein, ehe Konflikte lautstark ausgetragen werden und mit Kränkungen verbunden sind.

    Behalten Sie den nachtragenden Typ im Blick

    Bekanntlich gibt es Menschen, die nur so tun, als würden sie alles vergeben und vergessen. In ihnen aber gärt es, und sie warten auf den Moment, in dem sie sich für erlittene Schmach rächen können. Dabei kann es sich um Lappalien wie eine scherzhaft gemeinte Bemerkung oder aber um einen Dauerkonflikt handeln. Je erfahrener Sie im Konfliktmanagement sind, desto eher spüren Sie, wenn einer Ihrer Mitarbeiter in die innere Emigration geht. Sie sollten diesen Menschen rechtzeitig ansprechen, ehe das Ganze unverhältnismäßig eskaliert und Unruhe in Ihr Team bringt. Ist die Luft am Arbeitsplatz vergiftet, wirkt sich dies nachteilig auf die Leistungsbereitschaft aus. Eine der Aufgaben im Konfliktmanagement besteht darin, genau das zu verhindern.


    Quelle: konfliktmanagement-online
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